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Verständnis für den Entscheid des Bundesrates zum Rahmenabkommen

Die Reaktionen auf den Entscheid des Bundesrates vom letzten Mittwoch, die Verhandlungen mit der EU zum Rahmenabkommen abzubrechen, sind bisher sehr negativ ausgefallen. Dies gilt zumindest für die Kommunikation in Tagespresse und im Fernsehen. Das Schweizer Fernsehen bewertete den Abbruch implizit als fahrlässig und rechnete vor, wie «schwerwiegend» die negativen Folgen in den einzelnen Bereichen

CO2 Gesetz – wie stichhaltig sind die Argumente dagegen?

Am 13. Juni wird in der Schweiz über die Revision des CO2-Gesetzes abgestimmt. Das Gesetz sieht vor, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 50% (gegenüber 1990) zu reduzieren. Massnahmen werden in den Bereichen Raumwärme, Verkehr und Luftverkehr ergriffen. Das Gesetz wurde im National- und Ständerat bereits mit deutlichen Mehrheiten beschlossen. Ebenso haben sich

Steuergünstige Schweiz – wie gross ist die Gewinnverlagerung wirklich?

Aus Sicht vieler Länder stellen die tiefen Unternehmenssteuern der Schweiz ein Problem dar. Die Schweiz wird zusammen mit Belgien, Irland, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Singapur, Puerto Rico und Hongkong als Steueroase bezeichnet. Auch US Präsident Joe Biden prangert die Schweiz in seiner Bilanz nach den ersten 100 Tagen als solche an. Dank der tiefen Unternehmenssteuern

Todesfälle in der Pandemie – Der Staat misst mit zwei Ellen

Staatliches Handeln sollte konsistent sein. Diesem Anspruch wird der Staat in der Corona-Krise nicht gerecht. Mit den Verboten und Geboten des Lockdowns tut er alles, um Todesfälle zu vermeiden. Anders beim Impfen: Hier ist er gegen Zwang, handelt zögerlich und nimmt Tote in Kauf. Betten und qualifiziertes Pflegepersonal auf der Intensivstation sind eine knappe Ressource

Am Ende der Fahnenstange

Yvan Lengwiler, Stefan Gerlach, Charles Wyplosz – Es gehört zum Wesen einer Demokratie, dass wir Debatten führen. Sollen Restaurants geöffnet werden, weil es den Menschen dann besser geht, selbst wenn man sich dabei vielleicht anstecken könnte? Sollen wir die Sommerzeit wieder abschaffen? Wie progressiv sollten die Einkommensteuern gestaltet sein? Und ist es in Ordnung, dass

Corona Impfung für Privatkunden?

Co-Autor, Sebastian Schäfers Corona hat die Welt noch immer fest im Griff, mit den neuen Virusmutationen befürchten wir, dass eine dritte Welle heranrollt. Der einzige Hoffnungsschimmer am sonst so dunklen Horizont ist der im Schnelltempo entwickelte und zugelassene Impfstoff. Aber kaum ist der Impfstoff da, geht’s auch schon um die Verteilung: Wer kriegt wieviel zu

Houston, you solved the problem

Wir stecken in einem Dilemma. Zwar lassen scharfe Coronamassnahmen die Infektionskurve abflachen, gleichzeitig verlängert sich aber die Dauer der Pandemie. Das ist mittlerweile für grosse Teile der Gesellschaft und Wirtschaft unerträglich. Die Hoffnungen ruhen auf den Impfstoffen. Und schon geht das Gestotter weiter. Wöchentlich erhebt die Zürcher Gruppe COVID Norms Daten über die Impfbereitschaft der

Mobilität in der zweiten Welle

Zusammen mit der ETH und seit neustem auch mit dem LINK-Institut verfolgen wir am WWZ die Mobilitätsentscheidungen von Personen in Schweizer Agglomerationen seit Herbst 2019 mithilfe des IVT/WWZ MOBIS-COVID19 GPS Panels.[1] In einem früheren Beitrag habe ich die Folgen der Pandemie und der damit verbundenen Massnahmen auf die Mobilität in der Schweiz diskutiert. Danach erlebten

The blame game: Das US-Handelsbilanzdefizit und der Franken-Dollar Kurs

Kürzlich brandmarkte das «U.S. Department of the Treasury» die Schweiz und die SNB als Währungsmanipulatoren und tat sich mit Ratschlägen für eine «bessere» Schweizerische Geld- und Fiskalpolitik hervor. Der Manipulationsvorwurf basiert auf drei Kriterien: Der Höhe des Leistungsbilanzüberschusses im Verhältnis zum BIP, dem bilateralen Handelsbilanzüberschuss gegenüber den US im Güterverkehr und der Höhe der Devisenmarktinterventionen

Universitäten in Corona: zwei Fälle von Komplexitätsreduktion

Mittel- und langfristig zeigen sich im Hochschulbereich zwei durch die Pandemie zugespitzte Entwicklungstrends. Universitäre Lehre wird durch Digitalisierung und open Science zu einem öffentlich breit zugänglichen Gut, das entsprechend vermarktet werden kann. Gleichzeitig eröffnen sich neue Risiken für das bisher erfolgreiche Modell der Public Privat Partnership.         1. Man darf sich ruhig auf die Schulter klopfen.

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