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Am Ende der Fahnenstange

Yvan Lengwiler, Stefan Gerlach, Charles Wyplosz – Es gehört zum Wesen einer Demokratie, dass wir Debatten führen. Sollen Restaurants geöffnet werden, weil es den Menschen dann besser geht, selbst wenn man sich dabei vielleicht anstecken könnte? Sollen wir die Sommerzeit wieder abschaffen? Wie progressiv sollten die Einkommensteuern gestaltet sein? Und ist es in Ordnung, dass

Corona Impfung für Privatkunden?

Co-Autor, Sebastian Schäfers Corona hat die Welt noch immer fest im Griff, mit den neuen Virusmutationen befürchten wir, dass eine dritte Welle heranrollt. Der einzige Hoffnungsschimmer am sonst so dunklen Horizont ist der im Schnelltempo entwickelte und zugelassene Impfstoff. Aber kaum ist der Impfstoff da, geht’s auch schon um die Verteilung: Wer kriegt wieviel zu

Houston, you solved the problem

Wir stecken in einem Dilemma. Zwar lassen scharfe Coronamassnahmen die Infektionskurve abflachen, gleichzeitig verlängert sich aber die Dauer der Pandemie. Das ist mittlerweile für grosse Teile der Gesellschaft und Wirtschaft unerträglich. Die Hoffnungen ruhen auf den Impfstoffen. Und schon geht das Gestotter weiter. Wöchentlich erhebt die Zürcher Gruppe COVID Norms Daten über die Impfbereitschaft der

Mobilität in der zweiten Welle

Zusammen mit der ETH und seit neustem auch mit dem LINK-Institut verfolgen wir am WWZ die Mobilitätsentscheidungen von Personen in Schweizer Agglomerationen seit Herbst 2019 mithilfe des IVT/WWZ MOBIS-COVID19 GPS Panels.[1] In einem früheren Beitrag habe ich die Folgen der Pandemie und der damit verbundenen Massnahmen auf die Mobilität in der Schweiz diskutiert. Danach erlebten

The blame game: Das US-Handelsbilanzdefizit und der Franken-Dollar Kurs

Kürzlich brandmarkte das «U.S. Department of the Treasury» die Schweiz und die SNB als Währungsmanipulatoren und tat sich mit Ratschlägen für eine «bessere» Schweizerische Geld- und Fiskalpolitik hervor. Der Manipulationsvorwurf basiert auf drei Kriterien: Der Höhe des Leistungsbilanzüberschusses im Verhältnis zum BIP, dem bilateralen Handelsbilanzüberschuss gegenüber den US im Güterverkehr und der Höhe der Devisenmarktinterventionen

Universitäten in Corona: zwei Fälle von Komplexitätsreduktion

Mittel- und langfristig zeigen sich im Hochschulbereich zwei durch die Pandemie zugespitzte Entwicklungstrends. Universitäre Lehre wird durch Digitalisierung und open Science zu einem öffentlich breit zugänglichen Gut, das entsprechend vermarktet werden kann. Gleichzeitig eröffnen sich neue Risiken für das bisher erfolgreiche Modell der Public Privat Partnership.         1. Man darf sich ruhig auf die Schulter klopfen.

Vernunft und Besonnenheit, Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme

Die zweite COVID19-Welle muss gebrochen werden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems und stark steigende Todeszahlen zu verhindern. Darin sind sich wahrscheinlich viele einig. Einigkeit haben kürzlich in einem offenen Brief auch viele Schweizer Ökonominnen und Ökonomen darin gezeigt, dass ein Schutz der Gesundheit letztlich auch dem Schutz der Wirtschaft dient. Hohe Fallzahlen, wie wir sie

Zufällig gewählte Professoren an der Uni Basel – zur Bedeutung aleatorischer Verfahren

Co- Autor: Bruno S. Frey Im 18. Jahrhundert wurden an der Universität Basel Professoren per Zufall aus einer  Liste von drei Kandidaten gewählt („Wahl zu Dreyen“).[i] Was damals an der Universität Basel, in der Stadt Basel und in vielen Schweizer Gemeinden gang und gäbe war, ist anschliessend in Vergessenheit geraten. Unsere Forschungsgruppe an den Universitäten

Grenzgänger – ein wichtiger Pfeiler für Patente „Made in Switzerland“

Co-Autoren: Matthias Niggli und Christian Rutzer Die grosse Bedeutung von ausländischen Erfindern, Unternehmern und Forschern, welche vor oder während der Industrialisierung in die Schweiz immigrierten und hier eine fruchtbare Umgebung für die Umsetzung ihrer Ideen vorfanden, ist bekannt. Man denke an Heinrich Nestle, an die Familien Maggi, Brown und Boveri, an Gründer von Uhrenmanufakturen oder

Gold als Stabilitätsanker?

In Krisenzeiten sehen wir immer wieder eine steigende Nachfrage nach Gold aus Anlagemotiven. Dieses Verhalten gründet in der Rolle von Gold als Währungsmetall in der Vergangenheit und der damit assoziierten langfristigen Stabilität von Preisen und Wechselkursen, vor allem während der Periode des internationalen Goldstandards von ca. 1875-1914. Ist dieser Stabilitätsmythos des Goldes gerechtfertigt? Zur Beantwortung

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