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Welche Kostenfolgen haben höhere Kapitalanforderungen für die UBS?

Financial planning strategy for managing capital expenditures CAPEX to improve asset efficiency, financial planning, capital planning

Der Bundesrat hat am Freitag 6. Juni 2025 die Stossrichtung einer verbesserten Too-Big-To-Fail (TBTF) Regulierung systemrelevanter Banken vorgelegt. Dazu gehören strengere Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken mit ausländischen Tochtergesellschaften.

Im Vorfeld dieser Vorschläge hat der Bundesrat zwei Gutachten zu den geschätzten zusätzlichen Kapitalkosten eingeholt, mit denen bei der UBS im Falle kapitalverstärkender Massnahmen zu rechnen wäre. In meinem Gutachten wird die Erhöhung der Gesamtkapitalkosten bei einer Verstärkung des harten Kernkapitals (CET1) um 10 Mrd USD auf rund 1 Basispunkt (0.01%) veranschlagt. In Bezug auf den Buchwert der Aktiva entspricht dies einem Betrag von rund 320 Mio USD. Dabei „kosten“ die höheren Eigenmittel rund 610 Mio USD, während die Entlastung der Fremdkapitalkosten bei 290 Mio USD liegt. Berechnungsgrundlage bilden die gewichteten Kapitalkosten (WACC), welche die Renditeanforderungen der Kapitalgeber aus risikoorientierter Sicht des Finanzmarktes abschätzen. 

Die Berechnungen stützen sich u.a. auf zwei empirische Untersuchungen von Georg Junge und Peter Kugler über den Zusammenhang zwischen Bankrisiko und Verschuldungsgrad, welche im Swiss Journal of Economics and Statistics publiziert wurden.

Das Gutachten ist unter folgendem Link beim EFD aufgeschaltet: https://www.efd.admin.ch/de/tbtf#Gutachten

Die beiden erwähnten empirischen Untersuchungen sind einsehbar unter: https://doi.org/10.1007/BF03399394

https://doi.org/10.1186/s41937-018-0025-z

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